Sechs Fehler bei der Anwendung von Sattelunterlagen

Wir erklären dir den richtigen Sitz der Schabracke

In unserem ersten Blogartikel möchten wir auf die sechs häufigsten und unbewussten Fehler bei Satteldecken und Pads eingehen. 

Kaum ein Reiter*in macht sich Gedanken über den richtigen Sitz der Satteldecke, doch was gibt es dabei zu beachten? Sattelzwang und Scheuerstellen sind die Folgen von einer falschen Verwendung.

In unserem ersten Blogartikel möchten wir auf die sechs häufigsten und unbewussten Fehler bei Satteldecken und Pads eingehen. 

Kaum ein Reiter*in macht sich Gedanken über den richtigen Sitz der Satteldecke, doch was gibt es dabei zu beachten? Sattelzwang und Scheuerstellen sind die Folgen von einer falschen Verwendung.

 

Hier findet ihr die häufigsten Fehler bei der Benutzung von Satteldecken:

1. Einkammern der Satteldecke

Die Schabracke ist nicht eingekammert oder rutscht während des Reitens. Somit scheuert die Schabracke auf dem Widerrist und Rücken!

Zum Vergleich: Reibt euch mal mit dem Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand auf dem Handrücken der linken Hand hin und her. Für kurze Zeit sagt ihr, dass es noch geht nach ein paar Minuten denkt ihr: Hör auf, das nervt… Wie sieht das für euch nach 20 oder 30 Minuten aus? 

2. Zu viele oder falsche Unterlagen unter dem Sattel

Oft wird ein Sattelpad unter die Schabracke gelegt, da es angenehmer und auch weicher aussieht. Hierbei gilt jedoch höchste Vorsicht! 

Es ist möglich, dass Sattelpads nicht genügend Ausschnitt am Widerrist oder an der Wirbelsäule haben und somit für den Pferderücken keine Freiheit mehr besteht. Das bedeutet, dass hier zu wenig Platz fürs Pferd ist. Ein weiterer Vergleich: Wenn ihr im Winter mit zwei Oberteilen, Strickjacke und Daunenjacke herumlauft, kennt ihr auch das Gefühl, wie frei man sich plötzlich bewegen kann, wenn man alle Kleidungsstücke auszieht…

3. Die Unterlage oder das Pad liegt schief

Ist es wirklich schlimm, wenn die Satteldecke oder das Pad etwas schief sitzen? 

Ja, durch eine schiefe Unterlage sitzen Sattel und Reiter schief. Es folgt eine falsche Druckverteilung und euer Pferd hat Schmerzen.

Achtung: Auch was beim Satteln richtig sitzt, kann sich bis zum Nachgurten oder beim Reiten verschieben!

4. Zu kleine oder kurze Sattelunterlage

“Mist! Die Schabracke ist etwas kurz… aber egal – es passt ja ganz knapp…” – So, oder so ähnlich hat bestimmt jeder schon einmal gedacht.

 

Vorsicht! Kommt der Nahtrand unter den Sattel, entsteht schnell eine Druckstelle, die für das Pferd sehr schmerzhaft sein kann.

5. Kollision Schabracke vs. Gurt

Passen Gurt und Schabracke wirklich zusammen? Was vor dem Reiten weit auseinander zu liegen scheint, wird durch das Nachgurten oft zusammengeschoben.

 

Der Gurt sucht sich seinen Weg und kann dann bei der Schabracke Falten und Wülste entstehen lassen. Diese Falten können beim Reiten auf der Pferdehaut scheuern und sind somit sehr unangenehm für dein Pferd..

6. Schmutz , Staub, Verklebungen

Egal, ob auf dem Pferd oder auf der Schabrackenunterseite – der Schmutz muss weg!

 

Während des Reitens entsteht Bewegung zwischen Pferdehaut und Satteldecke – kleinste Schmutzpartikel können auf der empfindlichen Pferdehaut zu Hautreizungen führen. Daher bitte regelmäßig die Schabracken austauschen und säubern.

Wir hoffen, euch mit diesem Artikel einen kleinen Denkanstoß gegeben zu haben getreu unserem Motto:

EQUIOR – Aus Liebe zum Pferd.

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